Wie gewünscht erwartete uns am Sonntag strahlender Sonnenschein. Nur das Gras der Streckenbegrenzung war noch etwas feucht, was aber von Stunde zu Stunde besser wurde.
Sascha fuhr im ersten Vorlauf fast fehlerfrei. Lediglich zwei Ausrutscher stoppten ihn auf dem Weg nach vorne. Nach der Zieleinfahrt stand fest: Sascha war auf Platz 6 (letzter Platz A-Finale) gefahren.
Der zweite Vorlauf begann mit einem kleinen Schock. Die Elektronik hatte in der Lenkung extreme Störungen und der Motor drehte sich keinen Millimeter. Sämtlich Ein- und Ausschaltprozeduren schlugen fehl so daß das Rennen ohne Sascha startete. Nachdem die anderen drei Runden gefahren waren, funktionierte das Fahrzeug wieder einwandfrei. Dieser Lauf hakten wir unter dem Kapitel Trainingslauf ab. Ärgerlicherweise fuhr Sascha zum einen noch auf den fünften Platz und hatte auch noch die schnellste Rundenzeit.
Der dritte Vorlauf ergab keine nennenswerte Verbesserung in der Platzierung. Wieder einmal stellte sich die Frage ob letzter im A-Finale oder erster im B-Finale. Wir erfuhren dann aber daß es nur ein A-Finale mit 10 Fahrern gab. Sascha startete von Platz 7. Nach den Problemen am Morgen noch ein respektables Ergebnis.
Mittagspause und Verlosung: Leider hat nun auch LRP die „Geiz ist geil“-Mentalität erreicht. Trotz der hohen Teilnehmerzahl reichte es „nur“ für einen Regler, Motor, eine Karosserie und einen AMT-Gutschein. Die HPI-DVD und die Aufkleber zähle ich hier mal nicht zu Preisen, für die sich eine Teilnahme an einem LRP Rennen lohnt. Vielleicht wäre es besser wenn man kleinere Preise verteilt und dafür mehr. Aber mich fragt ja keiner.
Finallauf 1: Sascha startete von Platz sieben. Er profitierte von einem kleinen Startunfall und war in der zweiten Runde auf dem fünften Platz. Das Auto lief immer besser und Sascha hatte die Strecke immer besser im Griff. Runde für Runde kämpfte er sich vor. In der Mitte des Rennens lag er auf Platz 4. Stefan Köhler hatte schon eine Menge Vorsprung und war uneinholbar. Die Plätze zwei bis fünf waren jedoch hart umkämpft. In jeder Runde wechselte die Reihenfolge. Sascha hatte starke Nerven und schob sich auf den zweiten Platz den er auch durchs Ziel rettete. Rene war die letzten Runden nur wenige Zentimeter hinter Sascha. Noch eine Runde und der zweite Platz hätte im gehört. Rene ging mit nur 0,5s „Rückstand“ durchs Ziel, was ihm den dritten Platz bescherte.
Finallauf 2: Leider wurde diesmal Sascha in einen Startunfall verwickelt und wurde nach wenigen Metern auf Platz 10 durchgereicht. Da jedoch auch Roland in diesen Unfall verwickelt war, kam es in den folgenden Runden zu heißen Duellen, die spannender waren als die vorderen Platzkämpfe. Sascha und Roland wechselten sich in den Positionen im Sekundentakt ab. Keiner gab nach, und noch besser, keiner fuhr unfair. Sascha konnte sich in den letzten paar Runden von Roland absetzen und war nun auf Platz 7. In der letzten Runde geschah das Unfassbare; Saschas Motor rauchte ab. Diesen hatte ich erst am Samstag mit einem neuen Anker versorgt. Egal, Sascha fuhr, bzw. rollte doch noch als siebter durchs Ziel.
Finallauf 3: Der letzte Lauf lief völlig unspektakulär ab. Sascha fuhr ein sauberes Rennen und kam als fünfter durchs Ziel. Dies bedeutete insgesamt den, unglücklichen, 4. Platz an diesem Tag.